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Samstag, 25. Oktober 2014

cadavre exquis - an analoggang exhibition




Wir laden hiermit alle Freunde der analoggang und jene, die es noch werden wollen, herzlich zu unserer nächsten Ausstellung im SWDZ ein und freuen uns auf zahlreiches Erscheinen!


From Vienna with love !




Montag, 4. Februar 2013

ausstellung/exhibition!




Die Portrait-Photographien des Folklore Ensembles Linđo Dubrovnik werden ab kommenden Freitag, 8.Februar bis 6.März 2013 in der AAI-Galerie des café afro hängen.
Eröffnung am 8.Februar um 19 Uhr!

Die Ausstellung ist entstanden durch die Bemühungen vom Verein Schneeweißchen & Rosenrot Kunstproduktionen.

Samstag, 10. März 2012

flache bilder


Die aktuelle Photonews Ausgabe März 2012 startet mit einem großartigen Essay, der so viel und so oft Gedachtes endlich einmal laut verkündet. Der Verfasser ist der bekannte Publizist und Kurator Klaus Honnef. Er bringt in jedem Satz eine Problematik der derzeitigen Photographie, nämlich die (inhaltliche und formale) Flachheit der Bilder, in einer wunderbaren Deutlichkeit auf den Punkt. Er spricht die Leere und Klischeebeladenheit an, schreibt über die möglichen Ursachen (technische sowie außertechnische) und beleuchtet wichtige Worte wie „Sicherheit“ und ehemals wichtige Worte der Kunstkritik wie „Lebendigkeit“. Besonders schön ist sein sehr persönlicher Blick:

Ich habe die fotografischen Impressionen banalster Alltagsdinge schon lange über. Ebenso wie die visuellen Umsetzungen melancholischer Befindlichkeiten des fotografierenden Ich, mit ausgedehnter Introspektion, vorzüglich von jüngeren Vertretern, deren Erfahrungsraum notwendigerweise eng begrenzt ist. Am schlimmsten indes ist die Attitüde eines empathisch zur Schau getragenen Kunst-Wollens. Äußerlich manifestiert durch übergroße Formate in Diasec oder Alubond; durch endlose Wiederholungen des Immergleichen à la Sanderbecherevans, ohne zwingende optische Begründung; durch formale Selbstreferenzen mit der Behauptung des „Konzeptuellen“ oder „Konzeptionellen“. Tatsächlich Zeugnisse von dürftigem ästhestischen Ertrag und im besten Fall Pastiches. Eine Idee, die Klischees zu transzendieren, enthalten sie nicht.

Honnef schließt dann seine Kritik mit einigen positiven Beispielen versöhnlich ab.


Dieser Essay ist unbedingt und im Ganzen zu lesen!!

Siehe auch: PHOTONEWS



Freitag, 9. Dezember 2011

penti ausstellung - berlin


Hallo,
an alle die am Wochenende in Berlin sind, gibts an dieser Stelle einen Ausstellungstip:

ausgestellt werden Bilder von verschiedenen Pentigrafen aus ganz Deutschland (und Österreich). Die Photos sind alle mit der wunderbaren Penti (einer Halbformatkamera aus der DDR) fotografiert - äh, ich meine natürlich pentigrafiert worden.
Vorbeikommen und selbst von den wunderbaren Ergebnissen überzeugen!


Sonntag, 25. September 2011

axolotls in der reha


Copyright Jakob Gsöllpointner



Das PhotographInnen-Kollektiv Axolotls, bestehend aus Josef Gassebner, Jakob Gsöllpointner, Yvonne Kaufmann, Nikolai Krinner, Elisabeth Kudlicki, Verena Melgarejo, Walter Oberbramberger, Miriam Raneburger, Eva Staber, Elisabeth Stöckl und Silvia Wimmer hat vergangenen Frühsommer ein schönes Projekt geboren, das die analoggang an dieser Stelle erwähnen möchte.

Die Gruppe entwickelte ein Konzept für eine Fotoausstattung für das Reha Zentrum Münster in Tirol zur Visualisierung von den kleinen Dinge(n) des Lebens, die auch positiven Assoziationen hervorrufen sollen. Grundgedanke ist damit, den Betrachter – den Patienten – im Genesungsprozess zu bestärken, er/sie soll an die Schönheit der Welt erinnert werden.

Insgesamt hängen im Zentrum 286 Farb- und Schwarz-Weiß-Photographien, außerdem 14 mit Kreide beschreibbare Tafeln (Arbeit „my heart beats for ...“ von Yvonne Kaufmann, einer integrativen Installation zum Bewusstmachen der eigenen Bedürfnisse von PatientInnen und Angehörigen, sowie aber auch ÄrztInnen und Personal), alle im Format 32 x 70 cm. Dazu liegt auch in jedem Zimmer ein Katalog auf, in dem die Arbeiten beschrieben werden.


Copyright Jakob Gsöllpointner


Für einen kleinen Einblick dieses Projekts – solange man nicht nach Tirol kommt – empfehlen wir, die Arbeiten einstweilen online, nämlich hier zu beschauen.

Donnerstag, 15. September 2011

der fasanmarkt - ein teil von mir bleibt hier






(C)marisa vranjes


(C)kristina satori


Wer gerne in netter Marktatmosphäre frühstückt und danach in aller Ruhe Bio-Lebensmittel und das eine oder andere Accessoire für sich selbst, liebe Freunde oder seine 4 Wände einkaufen möchte, dem sei ein Besuch des neu entstandenen Fasanmarkts im 3. Wiener Gemeindebezirk schwer ans Herz gelegt. Ein wunderbar entschleunigter Samstagsmarkt, der beweist, dass es auch so geht.



(C)marisa vranjes


(C)marisa vranjes


(C)kristina satori


(C)marisa vranjes


(C)marisa vranjes



Der Fasanmarkt ist ein junges Projekt, ins Leben gerufen von Yvonne Kaufmann und Kristina Kölblinger, die mit ihrem silo eine ganze Reihe äußerst interessanter Kunst- und Kulturprojekte umsetzen.



(C)kristina satori


(C)marisa vranjes


(C)kristina satori


(C)marisa vranjes


Begleitet wird der Fasanmarkt von dem Fotoprojekt "Ein Teil von mir bleibt hier" in dessen Rahmen an jedem Markttermin ein/e andere/r Fotograf/in das Geschehen mit seiner/ihrer Kamera festzuhalten versucht. Von jeweils einem Sujet wird anschließend ein Plakat angefertigt, dass am Marktplatz selbst ausgestellt wird. Wir haben uns sehr über die Einladung hierbei mitmachen zu dürfen gefreut.



(C)kristina satori



Die fotografischen Ergebnisse gibt es hier zu sehen:

Bilder vom 6. August - Michael Dürr
Bilder vom 20. August - analoggang
Bilder vom 3. September - Peggy Poetry


Die kommenden Termine sind:

17. September
1. Oktober
15. Oktober



(C)marisa vranjes



Für nähere Informationen das Programm und die Workshops betreffend siehe:




(C)kristina satori






photos (C)marisa vranjes, kristina satori

Freitag, 1. Juli 2011

you are the weather: roni horn




Denjenigen, die sich momentan oder in Bälde in Hamburg aufhalten und auch Zeit haben und empfängnisbereit für einen guten Museumsbesuch sind, empfiehlt die analoggang eine ausgezeichnete Photoausstellung in der Galerie der Gegenwart der Hamburger Kunsthalle. Derzeit läuft dort seit Mitte April bis 14.August 2011 „RONI HORN, PHOTOGRAPHIEN“, die erste Einzelausstellung der Künstlerin Roni Horn in Deutschland anlässlich der 5.Phototriennale Hamburg.

Die gebürtige New Yorkerin (*1955) lebt in New York und Island und zeigt im Rahmen dieser Ausstellung 11 Serien mit über 300 Arbeiten. Offensichtlich typisch für ihre Arbeit – laut Folder – „ist die Inszenierung des Themas der paarweisen Gegenüberstellung von Photos oder Objekten“, die sich tatsächlich durch alle Räume zieht. Zu Beginn gibt es großformatige Photos an den Wänden (jeweils zwei ähnliche nebeneinander), gegenüber eine lange Glasbank mit ihren „books“, die aufgeschlagen präsentiert werden (auch da jeweils zwei sehr ähnliche Bilder direkt nebeneinander). Motive dabei sind Gesichter, Quellenlandschaften oder auch Vögel. Die mögliche Frage, die sich dabei ein Betrachter stellt, könnte eine nach dem „Fehler“ im 2.Bild sein (Idee Suchbild) oder welches Bild „besser“ ist. Der Betrachter kann auswählen. Eine Aufgabe, die einem Photographen oft nicht leicht fällt... Die Kulmination erfährt diese doppelte Form in der Serie „This is Me, This is You“, entstanden 1998-2000, bei der 96 Photos durch eine Wand getrennt in einem klaren Raster gehängt sind. Die eine Hälfte bezieht sich auf die andere, ist das zum Beispiel erste Bild oben links das entsprechende Pendant zum ersten Bild oben links des 2.Raumes. Steht man also in der Mitte – vor einem die trennende Wand – kann man jedes Bild mit seinem Gegenstück betrachten. Eine sehr ansprechende und erzählende Serie (auch motivbezogen!).

Copyright links Stefan Altenburger. Copyright rechts Roni Horn.


Wunderschön ist die Serie „You are the Weather“ (1994-96): „insgesamt 100 Close-ups vom Gesicht einer jungen Frau, die in den heißen Quellen auf Island badet. Vor dem Hintergrund des strahlend blauen Wassers entwickeln die Portraits eine außergewöhnliche Präsenz, der sich der Betrachter nicht entziehen kann.“. Die eher kleinformatigen Farb- und Schwarz/Weiß-Bilder sind in Augenhöhe in einer Linie in ganzen Raum gehängt – beim Durchgehen spürt man den Stimmungswandel der Portraitierten leise und die feinen Unterschiede all dieser 100 Photos werden plötzlich sehr deutlich, wenn man sich bloß auf ein Sujet konzentriert.




Copyright der ersten 3 Photos Matthew Marks.



Eine weitere – auch wieder durch die Hängung - beeindruckende Serie ist „a.k.a.“ (2008-09). Eine Selbstportrait-Serie, wo Jugendbilder der Künstlerin mit aktuellen Photos von ihr gezeigt werden. Auch da sind die Bilder wieder paarweise gehängt und verbinden sich ebenso wie die Anderen. Anders als die übrigen Paare sind diese nicht zur gleichen Zeit entstanden, sondern oft 20-30 Jahre später, und doch spürt der Betrachter, dass sie ausgezeichnet zueinander passen – manchmal ist es der gleiche Blick, manchmal eine Haltung oder ein Lächeln von Roni Horn, das ihre Photopaare zusammen hält.



Eine Empfehlung der analoggang!

Roni Horn wird vetreten von der Galerie Hauser & Wirth.

Montag, 11. April 2011

gefrorene zeit





Es gibt ja bekanntlich keine Zufälle und somit freuen wir uns doppelt, eine Ausstellung ankündigen zu können, die zwei Künstlerinnen verbindet, von denen wir bereits - ganz unabhängig voneinander - im analoggang-Blog berichtet haben. Zum Einen handelt es sich um Karen Stuke, deren Arbeit wir in den letzten Jahren ein wenig verfolgt haben und zum Anderen um unsere gute Freundin Sophie Pölzl. (Sophies neue Website ist außerdem ab heute wieder online: www.sophiepoelzl.at.)

Gemeinsam mit Robert Bodnar, Michael Michlmayr, Paul Schneggenburger und Michael Wesely wird zum Titel "Gefrorene Zeit" in der Fotogalerie Wien ausgestellt. Es sind Arbeiten mit Langzeitbelichtungen, der Camera Obscura oder auch digitaler Montage, die so nie mit dem Auge erfasst werden könnten, sondern einzig durch die Kamera entstehen können.

Für Kurzentschlossene: Heute Abend findet die Vernissage statt!
Die Ausstellung ist noch bis 7.Mai zu besichtigen.



GEFRORENE ZEIT

ROBERT BODNAR (A), MICHAEL MICHLMAYR (A), SOPHIE PÖLZL (A)

PAUL SCHNEGGENBURGER (A), KAREN STUKE (D), MICHAEL WESELY (D)


Eröffnung: Montag, 11. April um 19.00 Uhr

Ausstellungsdauer: 12. April bis 7. Mai 2011

Einleitende Worte: Petra Noll


FOTOGALERIE WIEN

Verein zur Förderung künstlerischer Fotografie und neuer Medien

Association for the Promotion of Art Photography and New Media

Währinger Straße 59/WUK, A - 1090 Wien