
Samstag, 25. Oktober 2014
cadavre exquis - an analoggang exhibition

Samstag, 10. März 2012
flache bilder

Die aktuelle Photonews Ausgabe März 2012 startet mit einem großartigen Essay, der so viel und so oft Gedachtes endlich einmal laut verkündet. Der Verfasser ist der bekannte Publizist und Kurator Klaus Honnef. Er bringt in jedem Satz eine Problematik der derzeitigen Photographie, nämlich die (inhaltliche und formale) Flachheit der Bilder, in einer wunderbaren Deutlichkeit auf den Punkt. Er spricht die Leere und Klischeebeladenheit an, schreibt über die möglichen Ursachen (technische sowie außertechnische) und beleuchtet wichtige Worte wie „Sicherheit“ und ehemals wichtige Worte der Kunstkritik wie „Lebendigkeit“. Besonders schön ist sein sehr persönlicher Blick:
Ich habe die fotografischen Impressionen banalster Alltagsdinge schon lange über. Ebenso wie die visuellen Umsetzungen melancholischer Befindlichkeiten des fotografierenden Ich, mit ausgedehnter Introspektion, vorzüglich von jüngeren Vertretern, deren Erfahrungsraum notwendigerweise eng begrenzt ist. Am schlimmsten indes ist die Attitüde eines empathisch zur Schau getragenen Kunst-Wollens. Äußerlich manifestiert durch übergroße Formate in Diasec oder Alubond; durch endlose Wiederholungen des Immergleichen à la Sanderbecherevans, ohne zwingende optische Begründung; durch formale Selbstreferenzen mit der Behauptung des „Konzeptuellen“ oder „Konzeptionellen“. Tatsächlich Zeugnisse von dürftigem ästhestischen Ertrag und im besten Fall Pastiches. Eine Idee, die Klischees zu transzendieren, enthalten sie nicht.
Honnef schließt dann seine Kritik mit einigen positiven Beispielen versöhnlich ab.
Dieser Essay ist unbedingt und im Ganzen zu lesen!!
Siehe auch: PHOTONEWS
Sonntag, 25. September 2011
axolotls in der reha
Das PhotographInnen-Kollektiv Axolotls, bestehend aus Josef Gassebner, Jakob Gsöllpointner, Yvonne Kaufmann, Nikolai Krinner, Elisabeth Kudlicki, Verena Melgarejo, Walter Oberbramberger, Miriam Raneburger, Eva Staber, Elisabeth Stöckl und Silvia Wimmer hat vergangenen Frühsommer ein schönes Projekt geboren, das die analoggang an dieser Stelle erwähnen möchte.
Die Gruppe entwickelte ein Konzept für eine Fotoausstattung für das Reha Zentrum Münster in Tirol zur Visualisierung von den kleinen Dinge(n) des Lebens, die auch positiven Assoziationen hervorrufen sollen. Grundgedanke ist damit, den Betrachter – den Patienten – im Genesungsprozess zu bestärken, er/sie soll an die Schönheit der Welt erinnert werden.
Insgesamt hängen im Zentrum 286 Farb- und Schwarz-Weiß-Photographien, außerdem 14 mit Kreide beschreibbare Tafeln (Arbeit „my heart beats for ...“ von Yvonne Kaufmann, einer integrativen Installation zum Bewusstmachen der eigenen Bedürfnisse von PatientInnen und Angehörigen, sowie aber auch ÄrztInnen und Personal), alle im Format 32 x 70 cm. Dazu liegt auch in jedem Zimmer ein Katalog auf, in dem die Arbeiten beschrieben werden.

Für einen kleinen Einblick dieses Projekts – solange man nicht nach Tirol kommt – empfehlen wir, die Arbeiten einstweilen online, nämlich hier zu beschauen.
Freitag, 1. Juli 2011
you are the weather: roni horn
Denjenigen, die sich momentan oder in Bälde in Hamburg aufhalten und auch Zeit haben und empfängnisbereit für einen guten Museumsbesuch sind, empfiehlt die analoggang eine ausgezeichnete Photoausstellung in der Galerie der Gegenwart der Hamburger Kunsthalle. Derzeit läuft dort seit Mitte April bis 14.August 2011 „RONI HORN, PHOTOGRAPHIEN“, die erste Einzelausstellung der Künstlerin Roni Horn in Deutschland anlässlich der 5.Phototriennale Hamburg.
Die gebürtige New Yorkerin (*1955) lebt in New York und Island und zeigt im Rahmen dieser Ausstellung 11 Serien mit über 300 Arbeiten. Offensichtlich typisch für ihre Arbeit – laut Folder – „ist die Inszenierung des Themas der paarweisen Gegenüberstellung von Photos oder Objekten“, die sich tatsächlich durch alle Räume zieht. Zu Beginn gibt es großformatige Photos an den Wänden (jeweils zwei ähnliche nebeneinander), gegenüber eine lange Glasbank mit ihren „books“, die aufgeschlagen präsentiert werden (auch da jeweils zwei sehr ähnliche Bilder direkt nebeneinander). Motive dabei sind Gesichter, Quellenlandschaften oder auch Vögel. Die mögliche Frage, die sich dabei ein Betrachter stellt, könnte eine nach dem „Fehler“ im 2.Bild sein (Idee Suchbild) oder welches Bild „besser“ ist. Der Betrachter kann auswählen. Eine Aufgabe, die einem Photographen oft nicht leicht fällt... Die Kulmination erfährt diese doppelte Form in der Serie „This is Me, This is You“, entstanden 1998-2000, bei der 96 Photos durch eine Wand getrennt in einem klaren Raster gehängt sind. Die eine Hälfte bezieht sich auf die andere, ist das zum Beispiel erste Bild oben links das entsprechende Pendant zum ersten Bild oben links des 2.Raumes. Steht man also in der Mitte – vor einem die trennende Wand – kann man jedes Bild mit seinem Gegenstück betrachten. Eine sehr ansprechende und erzählende Serie (auch motivbezogen!).

Copyright links Stefan Altenburger. Copyright rechts Roni Horn.
Wunderschön ist die Serie „You are the Weather“ (1994-96): „insgesamt 100 Close-ups vom Gesicht einer jungen Frau, die in den heißen Quellen auf Island badet. Vor dem Hintergrund des strahlend blauen Wassers entwickeln die Portraits eine außergewöhnliche Präsenz, der sich der Betrachter nicht entziehen kann.“. Die eher kleinformatigen Farb- und Schwarz/Weiß-Bilder sind in Augenhöhe in einer Linie in ganzen Raum gehängt – beim Durchgehen spürt man den Stimmungswandel der Portraitierten leise und die feinen Unterschiede all dieser 100 Photos werden plötzlich sehr deutlich, wenn man sich bloß auf ein Sujet konzentriert.

Copyright der ersten 3 Photos Matthew Marks.
Eine weitere – auch wieder durch die Hängung - beeindruckende Serie ist „a.k.a.“ (2008-09). Eine Selbstportrait-Serie, wo Jugendbilder der Künstlerin mit aktuellen Photos von ihr gezeigt werden. Auch da sind die Bilder wieder paarweise gehängt und verbinden sich ebenso wie die Anderen. Anders als die übrigen Paare sind diese nicht zur gleichen Zeit entstanden, sondern oft 20-30 Jahre später, und doch spürt der Betrachter, dass sie ausgezeichnet zueinander passen – manchmal ist es der gleiche Blick, manchmal eine Haltung oder ein Lächeln von Roni Horn, das ihre Photopaare zusammen hält.
Eine Empfehlung der analoggang!
Dienstag, 26. April 2011
englischer barde in tirol und peruanische trinität in wien

Weil über Ostern ein wenig abgetaucht, hier verspätet, aber sehr interessant, einige Termine (verbunden mit unseren play-MitspielerInnen):
Am 29.April findet die letzte Vorstellung dieses Monats statt. Weitere Termine:
7., 19., 20. Mai
9., 10., 12. Juni
1. und 3. Juli jeweils um 19.30 Uhr
Regie – Michael Gampe, Bühne – Karl-Heinz Steck, Kostüme - Christine Brandi
Othello - Harald Windisch, Desdemona - Laura Garde, Brabantino - Helmut A. Häusler, Jago - Klaus Rohrmoser, Emilia - Ute Heidorn, Cassio - Pascal Gross, Bianca - Elli Wissmüller, Rodrigo - Gerhard Kasal, Der Doge - Günter Lieder
Alles weitere auf Website des Landestheaters hier!
Außerdem können wir auch eine weitere Veranstaltung der Initiative Lateinamerika ankündigen:
Am 3.Mai, kommenden Dienstag, 3. Mai 2011um 20 Uhr spielt das Trio Jarana im „Aera“ in Wien.
„Jarana“ ist das Wort, das an der Küste Perus die traditionellen Feiern mit Musik und Tanz der Kreolen bezeichnet. Das Trio Jarana ist auf die Afroperuanische Musik und die Musik der Kreolen an der Küste Perus spezialisiert. Die Musik der Anden, Musik anderer Länder Lateinamerikas und Eigenkompositionen machen das Repertoire des Trios vielfältig.
Chirstiam Jurado Alaba - vocals, cajon, pan pipes, Gonzalo Manrique – guitar, vocals, Daniel Portillo – percussion, vocals
Montag, 11. April 2011
gefrorene zeit

GEFRORENE ZEIT
ROBERT BODNAR (A), MICHAEL MICHLMAYR (A), SOPHIE PÖLZL (A)
PAUL SCHNEGGENBURGER (A), KAREN STUKE (D), MICHAEL WESELY (D)
Eröffnung: Montag, 11. April um 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 12. April bis 7. Mai 2011
Einleitende Worte: Petra Noll
FOTOGALERIE WIEN
Verein zur Förderung künstlerischer Fotografie und neuer Medien
Association for the Promotion of Art Photography and New Media
Währinger Straße 59/WUK, A - 1090 Wien

Samstag, 26. März 2011
feature: play/aurelia tschida

Eine unsere weiteren Mitspielerinnen ist Aurelia Tschida, die ihr Studium - Jazztrompete an der Konservatorium Wien Privatuniversität - vergangenen Herbst abgeschlossen hat. Als langjährige gute Freundin ist sie ein geübtes Model vor der Kamera und so entstanden mit ihr bereits einige schöne Portraitserien. Dass sie als Musikerin in Ausbildung an unserem Diplomprojekt play teilnahm, war daher sehr passend. Für ihr Engagement an unserer Arbeit damals ist die analoggang sehr dankbar!
Aurelia organisiert derzeit unter anderem Veranstaltungen für den Verein Initiative Lateinamerika.
Die Initiative Lateinamerika ist ein Verein, der sich der Völkerverständigung widmet. Wir wollen die Lebensräume und Kulturen Lateinamerikas und Europas einander gegenseitig näher bringen. Der Verein besteht seit dem Sommer 2008. In unseren ersten eineinhalb Jahren haben wird die Basis für einen kontinuierliche Vereinsarbeit geschaffen. In Zusammenarbeit mit MusikerInnen aus Österreich, Europa und Lateinamerika und mit der Unterstützung der Gemeinde Wien werden seit Beginn 2010 unter dem Motto Initiative Latin Jazz monatliche Konzertabende gestaltet.
Die Website des Vereines: initiativelateinamerika.org
oder direkter Kontakt zur ihr: kontakt@initiativelateinamerika.org
In diesem Rahmen findet die kommende Veranstaltung am Dienstag, 5. April 2011 statt, nämlich diese:

FLORIAN NENTWICH QUINTETT special guest: Richard Oesterreicher
Musik kennt keinen Generationenkonflikt...
Dem aufstrebenden Pianisten Florian Nentwich ist es gelungen, in seinem Quintett junge Musikerpersönlichkeiten um sich zu scharen, die das Publikum ebenso durch herausragende solistische Leistungen, als auch durch ihr besonderes Gespür für das Zusammenspiel begeistern. Im Rahmen der Initiative Latin Jazz darf die junge Band diesmal ein besonderes Highlight präsentieren: special guest des Abends ist niemand geringerer als die heimische Jazz-Koryphäe Richard Oesterreicher, der schon einmal das Publikum im Aera beeindruckte.
Leidenschaft für Latin und Spaß am Spiel...
Gemeinsam gestaltet die Band ein Latin-Programm, dem es an weder an Überzeugungskraft, noch an Abwechslung fehlt: Kompositionen wie Wayne Shorters „Infant Eyes“ liefern den passenden Kontrast zu energiegeladenen Arrangements von Chick Corea, Gary Burton, Horace Silver u.a.
Florian Sighartner - violin Benjamin Daxbacher - alto sax Florian Nentwich - piano Sebastian Küberl - bass Judith Schwarz - drums Richard Oesterreicher – harp
Dienstag, 05.04.2011
Beginn: 20:00 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr
im Aera, Gonzagagasse 11, 1010 Wien
Sonntag, 30. Januar 2011
ich möchte hier raus!
Ein persönlicher Kommentar zur ersten posthumen Ausstellung von Birgit Jürgenssen.
Die sehr umfangreiche Ausstellung, die derzeit im Bank Austria Kunstforum auf der Freyung läuft, ist die erste nach dem Tod der österreichischen Künstlerin Birgit Jürgenssen im Jahr 2003. Aus ihrem großen Nachlass werden bekannte wie unbekannte Arbeiten gezeigt, die einen groben Überblick über die mehr als dreißigjährige Schaffenszeit geben.
Als momentane Ausstellungsverweigerin war es schwer, diese nicht zu kritisieren. Ich bin Nicht-Kennerin ihres Gesamtwerkes und wollte einen chronologischen Ablauf der Exponate, um mir selbst einen schnellen Überblick zu verschaffen. So ist es allerdings nicht, die Arbeiten sind größtenteils thematisch (?) zusammengestellt. Und daher sind auch die Techniken, mit denen sie arbeitete, gemischt. Photo-Arbeiten und Zeichnungen und Objekte. Das war für mich sehr anstrengend, weil ich ihre Photo-Arbeiten sehr großartig finde, mich die Zeichnungen jedoch abstossen. Sie erinnern mich (natürlich nicht inhaltlich, sondern formal) an hässliche Kinderbuch-Illustrationen. Alptraum-Auslöser. Und die Objekte, allen voran die wunderbare „Hausfrauen-Küchenschürze“ aus dem Jahr 1975 sowie die interessanten Schuhmodelle, unterbrechen zwischendurch mit ihrem Humor. So entstand in mir eine nervöse Grundstimmung, die sich bis zum Museumsshop aufgestaute und mich zum Kauf einer Postkarte mit dem Hauptmotiv der Ausstellung „Ohne Titel (Selbst mit Fellchen)“ brachte.
Birgit Jürgenssen, Ohne Titel (Selbst mit Fellchen), 1974/77
Zu dieser Arbeit eine Anmerkung: Das Bild finde ich grundsätzlich ganz toll und ausgesprochen passend für die Werbeplakate: ist es doch eines der bekanntesten Werke von Birgit Jürgenssen. Was mich aber in der Ausstellung sehr störte, war eine leichte Form des „Ausschlachtens“ dieser Photographie. Nicht weniger als viermal ist es ausgestellt (vielleicht auch öfter?), und ich frage mich, ob nicht einmal gereicht hätte!? Oder zumindest bloß zweimal, weil es nämlich zusätzlich in eine größere Collage eingearbeitet ist.
Zur Nachbereitung half mir aber – und jetzt etwas Positives – ein neunminütiges Portrait über die Ausstellung selbst – dieses sei vor oder nach einem Besuch jedem ans Herz gelegt.
Das Video findet man HIER.
Zu guter Letzt: Selbst die Ausstellungsverweigerin in mir schätzt die Großzügigkeit der Räumlichkeiten im Kunstforum, der Besuch ist immer angenehm und daher ist es auch empfohlen, sich ein eigenes Bild dieser Ausstellung zu machen. Es lohnt sich.
Für andere Meinungen und Kommentare ist natürlich hier ebenso Platz!
Sonntag, 4. Juli 2010
das schönste auf der welt: imago1:1 – die begehbare kamera
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Eigentlich ist im Titel schon alles erklärt, was man wissen muss.
Genauer geht es aber auch:
Die Kamera, mit der man lebensgroße Portraits im Format 60x200cm machen kann, wurde in den 70er Jahren von dem Physiker Werner Kraus und dem Goldschmied Erhard Hößle konzipiert und erbaut. Der Portraitierte – sobald er die große Kamera betreten hat – sieht sich selbst durch eine spezielle Optik im seitenrichtigen Spiegel. Das bedeutet, dass man sich zum ersten Mal im Leben so sieht wie man von allen anderen Menschen gesehen wird.
Der Auslöser wird vom Portraitierten eigenhändig betätigt: ein Selbstportrait.
Weil das Umkehrpapier keinen Film/Zwischenträger braucht (die Abbildung nämlich direkt auf das Papier projiziert wird), ist jedes Bild ein Unikat!
Susanna Kraus, die Tochter des Erfinders, fand die Kamera von wenigen Jahren und reaktivierte die Imago unter schwierigsten Bedingungen. Ein großes Problem stellte das für die Kamera notwendige Positiv-Papier dar, dessen Produktion aber eingestellt worden war und das es bloß durch das Fehlen eines einzigen unauffindbaren Rohstoffes nicht mehr gegeben hatte. Glücklicherweise entstand der Kontakt zu Firma Harman in England (Ilford), durch die das Papier nun wieder wie einst hergestellt werden kann.
Es handelt sich dabei um das bereits im analoggang-Blog beschriebene Harman Direct Positive Paper!!
Seit 2006 arbeitet auch die Wiener Photographin Annegret Kohlmayer mit Susanna an diversen Projekten für und mit der Imago. Ein schöner Bericht ihrer Erfahrungen mit der Kamera und dem neuen Papier ist kürzlich in der Photonews-Ausgabe Mai 2010 erschienen.
Derzeit läuft auch eine Ausstellungen in Berlin:
seit 15.Juni KochKUNST – Selbstportraits Berliner Köche
in der Galerie im Einstein, Unter den Linden 42, 10117 Berin
bis 25.Juli 2010!
Und natürlich gibt es auch die Möglichkeit, ein eigenes lebensgroßes Selbstportrait zu machen, allein, zu zweit, zu dritt... (zu viert wird es bereits schwierig...).
Bei Interesse sich bitte an Susanna Kraus zu richten: info@camera-imago.de
Die Atelierräume befinden sich in der Strassburger Strasse 6 - 8, 10405 Berlin.
Viel mehr Gutes auf der Website der Camera Imago.
Eine ganz besondere Empfehlung der analoggang.
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Alle Photographien (C) Susanna Kraus und Annegret Kohlmayer



