
Samstag, 25. Oktober 2014
cadavre exquis - an analoggang exhibition

Montag, 4. Februar 2013
ausstellung/exhibition!
Eröffnung am 8.Februar um 19 Uhr!
Freitag, 9. Dezember 2011
penti ausstellung - berlin

Sonntag, 25. September 2011
axolotls in der reha
Das PhotographInnen-Kollektiv Axolotls, bestehend aus Josef Gassebner, Jakob Gsöllpointner, Yvonne Kaufmann, Nikolai Krinner, Elisabeth Kudlicki, Verena Melgarejo, Walter Oberbramberger, Miriam Raneburger, Eva Staber, Elisabeth Stöckl und Silvia Wimmer hat vergangenen Frühsommer ein schönes Projekt geboren, das die analoggang an dieser Stelle erwähnen möchte.
Die Gruppe entwickelte ein Konzept für eine Fotoausstattung für das Reha Zentrum Münster in Tirol zur Visualisierung von den kleinen Dinge(n) des Lebens, die auch positiven Assoziationen hervorrufen sollen. Grundgedanke ist damit, den Betrachter – den Patienten – im Genesungsprozess zu bestärken, er/sie soll an die Schönheit der Welt erinnert werden.
Insgesamt hängen im Zentrum 286 Farb- und Schwarz-Weiß-Photographien, außerdem 14 mit Kreide beschreibbare Tafeln (Arbeit „my heart beats for ...“ von Yvonne Kaufmann, einer integrativen Installation zum Bewusstmachen der eigenen Bedürfnisse von PatientInnen und Angehörigen, sowie aber auch ÄrztInnen und Personal), alle im Format 32 x 70 cm. Dazu liegt auch in jedem Zimmer ein Katalog auf, in dem die Arbeiten beschrieben werden.

Für einen kleinen Einblick dieses Projekts – solange man nicht nach Tirol kommt – empfehlen wir, die Arbeiten einstweilen online, nämlich hier zu beschauen.
Donnerstag, 15. September 2011
der fasanmarkt - ein teil von mir bleibt hier









Freitag, 1. Juli 2011
you are the weather: roni horn
Denjenigen, die sich momentan oder in Bälde in Hamburg aufhalten und auch Zeit haben und empfängnisbereit für einen guten Museumsbesuch sind, empfiehlt die analoggang eine ausgezeichnete Photoausstellung in der Galerie der Gegenwart der Hamburger Kunsthalle. Derzeit läuft dort seit Mitte April bis 14.August 2011 „RONI HORN, PHOTOGRAPHIEN“, die erste Einzelausstellung der Künstlerin Roni Horn in Deutschland anlässlich der 5.Phototriennale Hamburg.
Die gebürtige New Yorkerin (*1955) lebt in New York und Island und zeigt im Rahmen dieser Ausstellung 11 Serien mit über 300 Arbeiten. Offensichtlich typisch für ihre Arbeit – laut Folder – „ist die Inszenierung des Themas der paarweisen Gegenüberstellung von Photos oder Objekten“, die sich tatsächlich durch alle Räume zieht. Zu Beginn gibt es großformatige Photos an den Wänden (jeweils zwei ähnliche nebeneinander), gegenüber eine lange Glasbank mit ihren „books“, die aufgeschlagen präsentiert werden (auch da jeweils zwei sehr ähnliche Bilder direkt nebeneinander). Motive dabei sind Gesichter, Quellenlandschaften oder auch Vögel. Die mögliche Frage, die sich dabei ein Betrachter stellt, könnte eine nach dem „Fehler“ im 2.Bild sein (Idee Suchbild) oder welches Bild „besser“ ist. Der Betrachter kann auswählen. Eine Aufgabe, die einem Photographen oft nicht leicht fällt... Die Kulmination erfährt diese doppelte Form in der Serie „This is Me, This is You“, entstanden 1998-2000, bei der 96 Photos durch eine Wand getrennt in einem klaren Raster gehängt sind. Die eine Hälfte bezieht sich auf die andere, ist das zum Beispiel erste Bild oben links das entsprechende Pendant zum ersten Bild oben links des 2.Raumes. Steht man also in der Mitte – vor einem die trennende Wand – kann man jedes Bild mit seinem Gegenstück betrachten. Eine sehr ansprechende und erzählende Serie (auch motivbezogen!).

Copyright links Stefan Altenburger. Copyright rechts Roni Horn.
Wunderschön ist die Serie „You are the Weather“ (1994-96): „insgesamt 100 Close-ups vom Gesicht einer jungen Frau, die in den heißen Quellen auf Island badet. Vor dem Hintergrund des strahlend blauen Wassers entwickeln die Portraits eine außergewöhnliche Präsenz, der sich der Betrachter nicht entziehen kann.“. Die eher kleinformatigen Farb- und Schwarz/Weiß-Bilder sind in Augenhöhe in einer Linie in ganzen Raum gehängt – beim Durchgehen spürt man den Stimmungswandel der Portraitierten leise und die feinen Unterschiede all dieser 100 Photos werden plötzlich sehr deutlich, wenn man sich bloß auf ein Sujet konzentriert.

Copyright der ersten 3 Photos Matthew Marks.
Eine weitere – auch wieder durch die Hängung - beeindruckende Serie ist „a.k.a.“ (2008-09). Eine Selbstportrait-Serie, wo Jugendbilder der Künstlerin mit aktuellen Photos von ihr gezeigt werden. Auch da sind die Bilder wieder paarweise gehängt und verbinden sich ebenso wie die Anderen. Anders als die übrigen Paare sind diese nicht zur gleichen Zeit entstanden, sondern oft 20-30 Jahre später, und doch spürt der Betrachter, dass sie ausgezeichnet zueinander passen – manchmal ist es der gleiche Blick, manchmal eine Haltung oder ein Lächeln von Roni Horn, das ihre Photopaare zusammen hält.
Eine Empfehlung der analoggang!
Montag, 11. April 2011
gefrorene zeit

GEFRORENE ZEIT
ROBERT BODNAR (A), MICHAEL MICHLMAYR (A), SOPHIE PÖLZL (A)
PAUL SCHNEGGENBURGER (A), KAREN STUKE (D), MICHAEL WESELY (D)
Eröffnung: Montag, 11. April um 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 12. April bis 7. Mai 2011
Einleitende Worte: Petra Noll
FOTOGALERIE WIEN
Verein zur Förderung künstlerischer Fotografie und neuer Medien
Association for the Promotion of Art Photography and New Media
Währinger Straße 59/WUK, A - 1090 Wien

Donnerstag, 3. Februar 2011
trude fleischmann - der selbstbewusste blick



Sonntag, 30. Januar 2011
ich möchte hier raus!
Ein persönlicher Kommentar zur ersten posthumen Ausstellung von Birgit Jürgenssen.
Die sehr umfangreiche Ausstellung, die derzeit im Bank Austria Kunstforum auf der Freyung läuft, ist die erste nach dem Tod der österreichischen Künstlerin Birgit Jürgenssen im Jahr 2003. Aus ihrem großen Nachlass werden bekannte wie unbekannte Arbeiten gezeigt, die einen groben Überblick über die mehr als dreißigjährige Schaffenszeit geben.
Als momentane Ausstellungsverweigerin war es schwer, diese nicht zu kritisieren. Ich bin Nicht-Kennerin ihres Gesamtwerkes und wollte einen chronologischen Ablauf der Exponate, um mir selbst einen schnellen Überblick zu verschaffen. So ist es allerdings nicht, die Arbeiten sind größtenteils thematisch (?) zusammengestellt. Und daher sind auch die Techniken, mit denen sie arbeitete, gemischt. Photo-Arbeiten und Zeichnungen und Objekte. Das war für mich sehr anstrengend, weil ich ihre Photo-Arbeiten sehr großartig finde, mich die Zeichnungen jedoch abstossen. Sie erinnern mich (natürlich nicht inhaltlich, sondern formal) an hässliche Kinderbuch-Illustrationen. Alptraum-Auslöser. Und die Objekte, allen voran die wunderbare „Hausfrauen-Küchenschürze“ aus dem Jahr 1975 sowie die interessanten Schuhmodelle, unterbrechen zwischendurch mit ihrem Humor. So entstand in mir eine nervöse Grundstimmung, die sich bis zum Museumsshop aufgestaute und mich zum Kauf einer Postkarte mit dem Hauptmotiv der Ausstellung „Ohne Titel (Selbst mit Fellchen)“ brachte.
Birgit Jürgenssen, Ohne Titel (Selbst mit Fellchen), 1974/77
Zu dieser Arbeit eine Anmerkung: Das Bild finde ich grundsätzlich ganz toll und ausgesprochen passend für die Werbeplakate: ist es doch eines der bekanntesten Werke von Birgit Jürgenssen. Was mich aber in der Ausstellung sehr störte, war eine leichte Form des „Ausschlachtens“ dieser Photographie. Nicht weniger als viermal ist es ausgestellt (vielleicht auch öfter?), und ich frage mich, ob nicht einmal gereicht hätte!? Oder zumindest bloß zweimal, weil es nämlich zusätzlich in eine größere Collage eingearbeitet ist.
Zur Nachbereitung half mir aber – und jetzt etwas Positives – ein neunminütiges Portrait über die Ausstellung selbst – dieses sei vor oder nach einem Besuch jedem ans Herz gelegt.
Das Video findet man HIER.
Zu guter Letzt: Selbst die Ausstellungsverweigerin in mir schätzt die Großzügigkeit der Räumlichkeiten im Kunstforum, der Besuch ist immer angenehm und daher ist es auch empfohlen, sich ein eigenes Bild dieser Ausstellung zu machen. Es lohnt sich.
Für andere Meinungen und Kommentare ist natürlich hier ebenso Platz!

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