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Montag, 4. Februar 2013

ausstellung/exhibition!




Die Portrait-Photographien des Folklore Ensembles Linđo Dubrovnik werden ab kommenden Freitag, 8.Februar bis 6.März 2013 in der AAI-Galerie des café afro hängen.
Eröffnung am 8.Februar um 19 Uhr!

Die Ausstellung ist entstanden durch die Bemühungen vom Verein Schneeweißchen & Rosenrot Kunstproduktionen.

Mittwoch, 1. Februar 2012

going forward looking back






Coming along with the brand new and superpolished year 2012 is a brand new catalogue of analogue photos by your dearest analoggang. For those of you who care: we took a look back on the past year and created a little magazine called "rearviewmirror". Just for you dear sweet and beautiful readers who ADORE analogue photography just as much as we do!


Wir wollen das Jahr 2012 mit einem Rückblick beginnen und haben aus diesem Grund ein kleines aber feines Magazin voll mit analogen Photographien von uns dreien zusammengestellt. Wir haben es "rearviewmirror" genannt. Dieses Magazin gibt es exklusiv nur hier als Link für unsere lieben treuen und wunderschönen LeserInnen, die ihr genauso wahnsinnig in analoge Photographie verliebt seid wie wir...











Dienstag, 22. November 2011

photo for life | ARTE


Hier einen kleinen verspäteter Fernsehtipp für den kalten November(vor)abend.
Wer sich bei diesen Temperaturen nicht mehr vor die Tür wagt, kann es sich vor dem Fernseher gemütlichmachen und diese Woche täglich bei ARTE reinschauen:

PHOTO FOR LIFE heisst die 5 reihige Serie, bei der der "Benetton-Fotograf" Olivero Toscani 6 junge Photographinnen (aus Frankreich, Deutschland und Österreich) auf Herz, Nieren und ihren Auslösefinger prüft.
Nachdem jeder Sender schon sein Supertalent/Model/Popstar/Held/... sucht - zieht Arte mit Photo for Life nach.

Wer (wie ich) die erste Episode versäumt hat kann diese(sowie alle weiteren Folgen) problemlos noch 7 Tage lang in der ARTE Videothek "nachsehen".

PHOTO FOR LIFE, 21.11. - 25.11., jeweils um 19:30



Donnerstag, 10. November 2011

at ease - lookbook elisabeth maier


Nachdem unser Computernerd Kathi nach meinem wochenlangen Generve so ein "im-Internet-blätter-Dingsi" zu finden nun schlußendlich fündig wurde (yeah!), können wir euch heute mit einem kleinen Einblick in die gemeinsame Arbeit mit unserer Lieblingsdesignerin Elisabeth Maier beglücken. Vor einigen Monaten entstand ein lookbook für Elisabeths Kollektion "rührt euch_at ease_repos!".




Die wundervolle Schauspielerin Juliane Gruner erklärte sich bereit in die grandiosen Kreationen von Elisabeth zu schlüpfen. Für das akkurate Make-up und die tollen Haare sorgte wie immer die beste Visagistin aller Zeiten, Caro Erlach. Merci cherie!

Was es mit dem militärischen Titel der Kollektion auf sich hat verriet Elisabeth Maier im Interview mit Stylekingdom. Bitte lesen!



Donnerstag, 15. September 2011

der fasanmarkt - ein teil von mir bleibt hier






(C)marisa vranjes


(C)kristina satori


Wer gerne in netter Marktatmosphäre frühstückt und danach in aller Ruhe Bio-Lebensmittel und das eine oder andere Accessoire für sich selbst, liebe Freunde oder seine 4 Wände einkaufen möchte, dem sei ein Besuch des neu entstandenen Fasanmarkts im 3. Wiener Gemeindebezirk schwer ans Herz gelegt. Ein wunderbar entschleunigter Samstagsmarkt, der beweist, dass es auch so geht.



(C)marisa vranjes


(C)marisa vranjes


(C)kristina satori


(C)marisa vranjes


(C)marisa vranjes



Der Fasanmarkt ist ein junges Projekt, ins Leben gerufen von Yvonne Kaufmann und Kristina Kölblinger, die mit ihrem silo eine ganze Reihe äußerst interessanter Kunst- und Kulturprojekte umsetzen.



(C)kristina satori


(C)marisa vranjes


(C)kristina satori


(C)marisa vranjes


Begleitet wird der Fasanmarkt von dem Fotoprojekt "Ein Teil von mir bleibt hier" in dessen Rahmen an jedem Markttermin ein/e andere/r Fotograf/in das Geschehen mit seiner/ihrer Kamera festzuhalten versucht. Von jeweils einem Sujet wird anschließend ein Plakat angefertigt, dass am Marktplatz selbst ausgestellt wird. Wir haben uns sehr über die Einladung hierbei mitmachen zu dürfen gefreut.



(C)kristina satori



Die fotografischen Ergebnisse gibt es hier zu sehen:

Bilder vom 6. August - Michael Dürr
Bilder vom 20. August - analoggang
Bilder vom 3. September - Peggy Poetry


Die kommenden Termine sind:

17. September
1. Oktober
15. Oktober



(C)marisa vranjes



Für nähere Informationen das Programm und die Workshops betreffend siehe:




(C)kristina satori






photos (C)marisa vranjes, kristina satori

Freitag, 1. Juli 2011

you are the weather: roni horn




Denjenigen, die sich momentan oder in Bälde in Hamburg aufhalten und auch Zeit haben und empfängnisbereit für einen guten Museumsbesuch sind, empfiehlt die analoggang eine ausgezeichnete Photoausstellung in der Galerie der Gegenwart der Hamburger Kunsthalle. Derzeit läuft dort seit Mitte April bis 14.August 2011 „RONI HORN, PHOTOGRAPHIEN“, die erste Einzelausstellung der Künstlerin Roni Horn in Deutschland anlässlich der 5.Phototriennale Hamburg.

Die gebürtige New Yorkerin (*1955) lebt in New York und Island und zeigt im Rahmen dieser Ausstellung 11 Serien mit über 300 Arbeiten. Offensichtlich typisch für ihre Arbeit – laut Folder – „ist die Inszenierung des Themas der paarweisen Gegenüberstellung von Photos oder Objekten“, die sich tatsächlich durch alle Räume zieht. Zu Beginn gibt es großformatige Photos an den Wänden (jeweils zwei ähnliche nebeneinander), gegenüber eine lange Glasbank mit ihren „books“, die aufgeschlagen präsentiert werden (auch da jeweils zwei sehr ähnliche Bilder direkt nebeneinander). Motive dabei sind Gesichter, Quellenlandschaften oder auch Vögel. Die mögliche Frage, die sich dabei ein Betrachter stellt, könnte eine nach dem „Fehler“ im 2.Bild sein (Idee Suchbild) oder welches Bild „besser“ ist. Der Betrachter kann auswählen. Eine Aufgabe, die einem Photographen oft nicht leicht fällt... Die Kulmination erfährt diese doppelte Form in der Serie „This is Me, This is You“, entstanden 1998-2000, bei der 96 Photos durch eine Wand getrennt in einem klaren Raster gehängt sind. Die eine Hälfte bezieht sich auf die andere, ist das zum Beispiel erste Bild oben links das entsprechende Pendant zum ersten Bild oben links des 2.Raumes. Steht man also in der Mitte – vor einem die trennende Wand – kann man jedes Bild mit seinem Gegenstück betrachten. Eine sehr ansprechende und erzählende Serie (auch motivbezogen!).

Copyright links Stefan Altenburger. Copyright rechts Roni Horn.


Wunderschön ist die Serie „You are the Weather“ (1994-96): „insgesamt 100 Close-ups vom Gesicht einer jungen Frau, die in den heißen Quellen auf Island badet. Vor dem Hintergrund des strahlend blauen Wassers entwickeln die Portraits eine außergewöhnliche Präsenz, der sich der Betrachter nicht entziehen kann.“. Die eher kleinformatigen Farb- und Schwarz/Weiß-Bilder sind in Augenhöhe in einer Linie in ganzen Raum gehängt – beim Durchgehen spürt man den Stimmungswandel der Portraitierten leise und die feinen Unterschiede all dieser 100 Photos werden plötzlich sehr deutlich, wenn man sich bloß auf ein Sujet konzentriert.




Copyright der ersten 3 Photos Matthew Marks.



Eine weitere – auch wieder durch die Hängung - beeindruckende Serie ist „a.k.a.“ (2008-09). Eine Selbstportrait-Serie, wo Jugendbilder der Künstlerin mit aktuellen Photos von ihr gezeigt werden. Auch da sind die Bilder wieder paarweise gehängt und verbinden sich ebenso wie die Anderen. Anders als die übrigen Paare sind diese nicht zur gleichen Zeit entstanden, sondern oft 20-30 Jahre später, und doch spürt der Betrachter, dass sie ausgezeichnet zueinander passen – manchmal ist es der gleiche Blick, manchmal eine Haltung oder ein Lächeln von Roni Horn, das ihre Photopaare zusammen hält.



Eine Empfehlung der analoggang!

Roni Horn wird vetreten von der Galerie Hauser & Wirth.

Freitag, 27. Mai 2011

pimp my shirt




Morgen, 28.Mai 2011, ab 14 Uhr findet am Unicampus Altes AKH das alljährliche Südwind Straßenfest statt.

Unsere Elisabeth Maier (über sie schon mal hier und hier) wird dort Vorort bei der Aktion „Pimp my shirt“ tätig sein. Gemeinsam mit anderen Hetzendorfer ModeschülerInnen gestaltet sie mitgebrachte, alte T-Shirts um – vorbeischauen lohnt sich also allein schon deshalb.


Die diesjährige Show der Modeschule Hetzendorf findet übrigens wieder im Schlosspark Hetzendorf statt – 20. bis 21.Juni!



Mittwoch, 13. April 2011

das veilchen.





Unsere Kathi hat ein Veilchen.

Nämlich keines, das Teil des großen Florareiches ist und dort seinen Platz als krautige, violette Pflanze beschreibt, sondern vielmehr ein richtig hübsches blaues* Auge! Brutal gesagt: ein Hämatom.



Kathi verteidigte unlängst ihre Gang tapfer und trat als siegreich aus dem Kampf gegen diese wilden digital bitches hervor.

Sie trug einzig und allein dieses zeitlich begrenzte Mal davon – und das wurde in passender Atmosphäre festgehalten (in Anlehnung an den großartigen Jailhouse Rock).

(Auf FILM, versteht sich.)

* eher violett-gelbes




Donnerstag, 3. Februar 2011

trude fleischmann - der selbstbewusste blick


Aktuell findet im Wien Museum eine Werkschau der österreichischen Photographin Trude Fleischmann statt.



Aktstudie der Tänzerin Claire Bauroff, Wien 1925
photo by Trude Fleischmann(C)Wien Museum


Wie viele andere PhotographInnen ihrer Zeit besuchte Trude Fleischmann zunächst die Höhere Graphische Lehr- und Versuchsanstalt in Wien um ihrem Berufswunsch Photographin näher zu kommen (ihr tat es die analoggang etwa 100 Jahre später gleich).

1908 hatte sich die Graphische auch den Frauen gegenüber "geöffnet" und so kam es, dass neben Trude Fleischmann auch Hella Katz, Dora Horowitz, Edith Glogau, Trude Geiringer, Pepa Feldscharek, Kitty Hoffmann u.a. (auch in der Ausstellung vertreten) sich in diesem - zuvor ausschließlich männlich dominierten - Beruf beweisen wollten.




Trude Fleischmann mit ihrer Kamera im Atelier, Wien 1929
photo by Annie Schulz(C)Courtesy Fritsch Antiquariat


Nach der Ausbildung an der Graphischen (1913 -1916) versuchte sich Trude Fleischmann in einer "etwa 2-wöchigen Assistenz" im Atelier d'Ora (Dora Kallmus). Danach begann sie im Atelier Schieberth zu arbeiten. Im Tonmitschnitt eines Interviews, das zur Ausstellung gehört, versucht sie ihre beiden Lehrstellen "herunter zu spielen", es ist jedoch kein Geheimnis, dass beide Ateliers zur damaligen Zeit zu den ersten Adressen von Wien gehörten. Dies lässt den Schluss zu, dass Trude Fleischmann eine starke finanzielle Stütze gehabt haben muss...

Drei Jahre blieb Fleischmann bei Schieberth. In dieser Zeit entstand auch das Photo von Peter Altenberg und Adolf Loos (1918), das Trude Fleischmann anfertigte als Schieberth einmal nicht im Atelier war, die beiden Portraitierten jedoch unbedingt ein Photo machen wollten. Diese Photographie leitete eine neue Bildsprache ein, die Trude Fleischmann später bekannt machte.




Sibylle Binder, Schauspielerin, Wien um 1935
photo by Trude Fleischmann(C)Wien Museum



Im Alter von 25 Jahren eröffnete Trude Fleischmann schließlich mit finanzieller Hilfe ihrer Eltern ein Atelier im 1. Wiener Gemeindebezirk. Dieses lag strategisch gut positioniert zwischen vielen Wiener Bühnen (in der Nähe des Rathauses) und war daher für zahlreiche Schauspieler und Tänzer, die sich von nun an in Fleischmanns Atelier einfinden sollten, sehr gut erreichbar. Auch Vertreter der gutbürgerlichen Wiener Gesellschaft gehörten zu Fleischmanns Kundschaft.

Bekannt wurde Trude Fleischmann durch ihre wunderschönen Tanz- und Portraitaufnahmen, die Zeugnis geben von ihrer sensiblen Distanz zum Portraitierten, die dem Betrachter gleichzeitig aber eine intime Nähe zum Portraitierten vermitteln.

Für Aufsehen sorgten allerdings ihre - an den "pikanten Stellen" unretouchierten Aktaufnahmen von der Claire Bauroff, so der Ausstellungstext.



Die Tänzerin Mila Cirul, Wien um 1935
photo by Trude Fleischmann(C)Wien Museum



Als Jüdin war sie, wie viele andere ihrer jüdischen KolegInnen auch, bereits 1938 gezwungen Wien zu verlassen. Über Umwege (London und Paris) kam Trude Fleischmann schließlich nach New York und konnte dort bereits 1940 wieder ein Atelier eröffnen. Die amerikanische Photographin Helen Post, die einst bei Trude Fleischmann in Wien gelernt hatte, spielte bei ihrer Flucht eine Schlüsselfigur. Den vielen europäischen SchauspielerInnen in New York, die ebenso wie Trude Fleischmann vor dem NS-Regime fliehen mussten, ist es zu verdanken, dass Fleischmann sich ein zweites Mal eine berufliche Existenz aufbauen konnte.

Den Kuratoren Frauke Kreutler und Anton Holzer ist eine wunderschöne Ausstellung gelungen. Die BesucherInnen werden in einem angenehmen Tempo durch die Ausstellung geführt - die Beleuchtung ist hierbei eben so gut gelungen wie die Größe der Exponate - es handelt sich aber vor allem um Vintageprints (sehr schöne Silbergelatineabzüge; vereinzelt auch Kohle- und Bromöldrucke). Die Erklärungstexte an den Wänden haben genau die richtige Länge - man erfährt vieles über Fleischmann und die Zeit in der sie arbeitete. Insgesamt eine sehr "runde Sache" diese Ausstellung und Trude Fleischmanns Photographien sollte man gesehen haben.


Karl Kraus, Schriftsteller, Wien 1928
photo by Trude Fleischmann(C)Wien Museum





Zum Anhören:
(Link befindet sich in der Mitte des Dokuments)





Die Ausstellung Trude Fleischmann - Der selbstbewusste Blick läuft noch bis zum 29. Mai 2011 (am 1. Mai 2011 ist das Museum allerdings geschlossen).

Die Öffnungszeiten des Wien Museums:
Dienstag bis Sonntag, sowie feiertags 10 - 18 Uhr
An jedem ersten Sonntag im Monat ist der Eintritt frei - ansonsten beträgt der reguläre Eintritt 6€. Der Ausstellungskatalog erschien bei Hatje Cantz und ist um 27€ im Wien Museum erhältlich.




Sonntag, 30. Januar 2011

ich möchte hier raus!

Birgit Jürgenssen, Ich möchte hier raus!, 1976

Ein persönlicher Kommentar zur ersten posthumen Ausstellung von Birgit Jürgenssen.

Die sehr umfangreiche Ausstellung, die derzeit im Bank Austria Kunstforum auf der Freyung läuft, ist die erste nach dem Tod der österreichischen Künstlerin Birgit Jürgenssen im Jahr 2003. Aus ihrem großen Nachlass werden bekannte wie unbekannte Arbeiten gezeigt, die einen groben Überblick über die mehr als dreißigjährige Schaffenszeit geben.

Als momentane Ausstellungsverweigerin war es schwer, diese nicht zu kritisieren. Ich bin Nicht-Kennerin ihres Gesamtwerkes und wollte einen chronologischen Ablauf der Exponate, um mir selbst einen schnellen Überblick zu verschaffen. So ist es allerdings nicht, die Arbeiten sind größtenteils thematisch (?) zusammengestellt. Und daher sind auch die Techniken, mit denen sie arbeitete, gemischt. Photo-Arbeiten und Zeichnungen und Objekte. Das war für mich sehr anstrengend, weil ich ihre Photo-Arbeiten sehr großartig finde, mich die Zeichnungen jedoch abstossen. Sie erinnern mich (natürlich nicht inhaltlich, sondern formal) an hässliche Kinderbuch-Illustrationen. Alptraum-Auslöser. Und die Objekte, allen voran die wunderbare „Hausfrauen-Küchenschürze“ aus dem Jahr 1975 sowie die interessanten Schuhmodelle, unterbrechen zwischendurch mit ihrem Humor. So entstand in mir eine nervöse Grundstimmung, die sich bis zum Museumsshop aufgestaute und mich zum Kauf einer Postkarte mit dem Hauptmotiv der Ausstellung „Ohne Titel (Selbst mit Fellchen)“ brachte.

Birgit Jürgenssen, Ohne Titel (Selbst mit Fellchen), 1974/77

Zu dieser Arbeit eine Anmerkung: Das Bild finde ich grundsätzlich ganz toll und ausgesprochen passend für die Werbeplakate: ist es doch eines der bekanntesten Werke von Birgit Jürgenssen. Was mich aber in der Ausstellung sehr störte, war eine leichte Form des „Ausschlachtens“ dieser Photographie. Nicht weniger als viermal ist es ausgestellt (vielleicht auch öfter?), und ich frage mich, ob nicht einmal gereicht hätte!? Oder zumindest bloß zweimal, weil es nämlich zusätzlich in eine größere Collage eingearbeitet ist.

Zur Nachbereitung half mir aber – und jetzt etwas Positives – ein neunminütiges Portrait über die Ausstellung selbst – dieses sei vor oder nach einem Besuch jedem ans Herz gelegt.

Das Video findet man HIER.


Zu guter Letzt: Selbst die Ausstellungsverweigerin in mir schätzt die Großzügigkeit der Räumlichkeiten im Kunstforum, der Besuch ist immer angenehm und daher ist es auch empfohlen, sich ein eigenes Bild dieser Ausstellung zu machen. Es lohnt sich.

Für andere Meinungen und Kommentare ist natürlich hier ebenso Platz!

Samstag, 18. Dezember 2010

schießen sie auf den pianisten!

Weil der Schnee draußen vor der Tür immer höher wird und die Tage immer kürzer, die Winterdepression auch nicht den fröhlichsten Gemütern vorenthalten bleibt, sei allen Interessierten ein kleiner Filmschatz wärmstens ans Herz gelegt: „Schießen Sie auf den Pianisten“/“Tirez sur le pianiste“ von dem großartigen François Truffaut (Frankreich 1960).
Wunderbar die letzten Szenen in der wunderschönen schwarz-weißen Schneelandschaft. Wunderbar wie immer auch: Charles Aznavour.









Passend zum Thema Film gibt es hier nun einige Setphotos von einem Kurzfilm-Dreh Mitte November. Meine liebe, gute, alte, sehr kompetende und talentierte Freundin Carolina Steinbrecher – mittlerweile von der kompletten analoggang ins Herz geschlossen – studiert seit Oktober das Fach „Kamera“ an der Filmakademie Wien (Universität für Musik und Darstellende Kunst).
Dort muss im ersten Studienjahr jeder Studierende die Kameraübung „Verfolgung“ absolvieren. Das Schönste an dieser Aufgabe ist das Arbeiten mit echtem Filmmaterial (Kodak Kodak Kodak!) und einer Bolex (16mm-Filmkamera). Die Schwierigkeit liegt vermutlich darin, eine Verfolgung zunächst inhaltlich und dann technisch verständlich und flüssig zu lösen. Jeder Studierende übernimmt bei jedem Dreh eine andere Position. In Carolinas Fall verhielt es sich folgendermaßen:
Die Kamerastudentin Carolina hat bei ihrem Film natürlich das Drehbuch verfasst, die Produktion geleitet und schließlich die Regie geführt. Ihre beiden Studienkollegen, beide Fach „Produktion“ übernahmen die Kameraarbeit. Das waren Magdalena Weiss (Kamera) und Johannes Schmidt (Kameraassistenz). Schauspiel gabs von Eni Cani und Andrzej Jaslikowski – beide in Ausbildung an der noch jungen, aber wachsenden 1st filmacademy.

Der Dreh dauerte ein Wochenende, Drehort: der Prater in seiner ganzen Pracht!
Schön wars. Und anstrengend.


Heute Abend gibts ein Screening aller diesjährigen Verfolgungen – Beginn 21 Uhr in der Metternichgasse 12.